Terra Preta („schwarze Erde“) ist ein sehr fruchtbarer Boden, der vor allem im Amazonasgebiet von indigenen Völkern erzeugt wurde.
Entstehung:
Die Menschen mischten Holzkohle (aus verkohlten Pflanzenresten) mit organischen Abfällen wie Essensresten, Knochen, Exkrementen und Pflanzenmaterial.
Die Holzkohle bindet Nährstoffe, speichert Wasser und zersetzt sich kaum – dadurch bleibt der Boden über Jahrhunderte fruchtbar.
Durch Mikroorganismen und Regenwürmer entstand ein stabiler Humus, der sich regenerieren konnte.
Das Besondere: Im Gegensatz zu den nährstoffarmen Böden des Regenwaldes ist Terra Preta dauerhaft sehr fruchtbar – auch heute noch.