Wussten Sie´s schon?
Stängelkohl hat viele Namen und Bezeichnungen. Diese sind nur einige davon: Brokkoletto, Rappa, Cima di Rapa, Rübstiel. Der wohl schönste und treffendste alternative Name ist jedoch
Spargelbrokkoli.
Wo kommt´s her?
Der Stängelkohl ist eine Varietät des Rübsens und gehört damit auch der Familie der Kreuzblütengewächse an. Er zählt zur Gruppe der Brokkoliartigen und stammt aus dem Mittelmeerraum. Heute
wird er fast ausschließlich in Italien kultiviert, überwiegend in den Regionen Apulien und Kampanien. Stellenweise wird er auch in der Schweiz angebaut.
Wie sieht´s aus?
Bezeichnend für das Aussehen des Stängelkohls sind lange dünne Stiele mit krausen hellgrünen Blättern. Je nachdem, in welcher Wachstumsphase der Stängelkohl geerntet wurde, können auch
brokkoliartige Blütentrauben ausgebildet worden sein.
Wie verwende ich´s?
Stängelkohl sollte vor der Verarbeitung grundsätzlich kurz gewaschen werden. Er hat ein starkes Kohlaroma und enthält auch Bitterstoffe. Um den bitteren Geschmack abzumildern empfiehlt es
sich das Gemüse vor der eigentlichen Zubereitung kurz in Salzwasser zu blanchieren. Wegen seines kräftigen Aromas wird er vor allem herzhaft zubereitet. Klassische Gerichte mit Stängelkohl
beinhalten oft Pasta, Kartoffeln und Kartoffelprodukte, Speck, aromatischen Käse, getrocknete Tomaten und Knoblauch. Man kann den Stängelkohlschmoren, braten, dünsten, kochen und sogar roh
verzehren. Gut schmeckt er auch in Suppen, Gratins oder als Füllungsbestandteil. Da die Blätter eine kürzere Garzeit als die Stiele haben, sollte man sie getrennt voneinander verarbeiten.